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Konto und Administration ​

Profil ​

Im Profil können Sie persönliche Angaben und das Profilbild verwalten. Profilbilder können per Dateiauswahl oder Drag-and-drop hochgeladen, auf 128 × 128 Pixel zugeschnitten und gelöscht werden. Der Server prüft Dateityp, Signatur, Größe und Bildabmessungen. Beim Ersetzen bleibt das bisherige Bild erhalten, bis das neue Bild vollständig gespeichert wurde.

Konto ​

Im Kontobereich können je nach Einrichtung Passwort, E-Mail-Adresse und Sicherheitsoptionen verwaltet werden. E-Mail-Adressen sind eindeutig und können verifiziert werden.

Nach einer Passwortänderung wird die Web-Sitzung erneuert. Die mobile App erhält gleichzeitig einen neuen, an den geänderten Sicherheitsstand gebundenen Anmeldetoken, sodass die Sitzung nicht unmittelbar nach der erfolgreichen Änderung ungültig wird. Beim dauerhaften Löschen eines Kontos werden auch dessen persönliche API-Tokens und gespeichertes Profilbild entfernt.

Klicken Sie unten links auf Ihren Avatar, um Konto, Profilbild, API-Zugriffstoken und – mit entsprechender Rolle – den Adminbereich zu öffnen.

Geöffnetes Kontomenü mit Konto, Profilbild, API-Zugriffstoken und Adminbereich

Personal Access Tokens ​

Personal Access Tokens ermöglichen API-Zugriff ohne interaktives Browser-Login. Sie sind für Integrationen und Automatisierungen gedacht.

Neue Tokens laufen standardmäßig nach 90 Tagen ab. Der Betreiber kann die Laufzeit über PersonalAccessTokens:LifetimeDays beziehungsweise PERSONAL_ACCESS_TOKEN_LIFETIME_DAYS zwischen 1 und 365 Tagen festlegen. Bei Einführung der Ablaufzeit vorhandene Tokens erhalten durch die Datenbankmigration eine neue Frist von 90 Tagen. Abgelaufene Tokens werden bei der Authentifizierung abgelehnt und sollten anschließend gelöscht oder ersetzt werden.

Weboberfläche und mobile API verwenden denselben serverseitigen Token-Dienst. Namen werden getrimmt und auf 200 Zeichen begrenzt; pro Benutzer sind höchstens 100 gleichzeitig aktive Tokens möglich. Der Klartextwert wird ausschließlich direkt nach dem Erstellen angezeigt. In der Datenbank liegt nur sein SHA-256-Hash. Der persönliche Datenexport enthält lediglich Token-Metadaten, niemals Tokenwert oder Hash.

Beim Erstellen kann Nur Lesezugriff gewählt werden. Solche Tokens dürfen GET- und HEAD-Anfragen an die API ausführen, aber keine schreibenden API-Anfragen senden. Bestehende Tokens und neue Tokens ohne diese Option behalten Lese- und Schreibrechte, damit vorhandene Integrationen kompatibel bleiben.

Behandeln Sie Tokens wie Passwörter:

  • nur für konkrete Zwecke erstellen,
  • sicher speichern,
  • bei Verdacht sofort widerrufen,
  • nicht in Screenshots oder Tickets einfügen.

Administration ​

Administratoren können Benutzer und Rollen verwalten. Beim ersten Start kann Sessage einen initialen Admin-Benutzer anlegen.

Weboberfläche und mobile Administration wenden dabei dieselben Schutzregeln an: Das aktuell angemeldete Administratorkonto kann sich nicht selbst löschen und ihm kann die eigene Administratorrolle nicht entzogen werden. Rollenänderungen werden nur als erfolgreich gemeldet, wenn Identity sie tatsächlich gespeichert hat. Beim Löschen eines anderen Kontos werden dessen persönliche API-Tokens und das gespeicherte Profilbild ebenfalls bereinigt.

Community-Adminbereich mit Benutzeranlage und Benutzerübersicht

Im Adminbereich legen Sie Benutzer an, vergeben die Administratorrolle und verwalten bestehende Konten.

Wichtige Admin-Themen:

  • Benutzerverwaltung,
  • Admin-Rolle,
  • Registrierung erlauben oder sperren,
  • SMTP für Mails,
  • Active Directory/LDAP,
  • Client-Kompatibilität für mobile Apps,
  • Forwarded Headers für Reverse-Proxy-Betrieb.

Active Directory und LDAP ​

Sessage kann gegen Active Directory und generische LDAP-Verzeichnisse prüfen. AD bleibt ohne weitere Angaben rückwärtskompatibel: Anmeldungen werden über sAMAccountName oder userPrincipalName gesucht. Für LDAP können unter anderem uid, cn oder ein eigener sicher parametrisierter Suchfilter verwendet werden. Auch Benutzer-/Gruppenobjektklassen, E-Mail- und Anzeigename sowie memberOf, member, uniqueMember oder memberUid lassen sich abbilden.

Die Schritt-für-Schritt-Einrichtung für AD, OpenLDAP und POSIX-Gruppen steht unter AD-Anbindung. Die technische Variablenreferenz befindet sich ergänzend unter Docker-Konfiguration. Das technische Suchkonto benötigt nur Leserechte. Nutzen Sie in Produktion LDAPS oder StartTLS und lassen Sie den Transport-Fallback deaktiviert.

Die AD/LDAP-Anmeldung ist in Community und Enterprise enthalten. Nur das direkte Berechtigen von AD-Benutzern und AD-Gruppen im Teilen-Dialog benötigt Enterprise Identity Governance. Siehe AD-Verzeichnisfreigaben.

Wenn Auto-Fallback aktiviert ist, kann die Anwendung bei Bedarf auf alternative Anmeldung zurückfallen. Diese Entscheidung sollte bewusst und passend zur Sicherheitsrichtlinie getroffen werden.