Installation und Inbetriebnahme
Sessage besitzt zwei Serverprodukte mit demselben Community-Kern. Verwenden Sie die zur gewünschten Edition passende Anleitung:
Gemeinsame Voraussetzungen
- Docker Compose 2.20 oder neuer für die Docker-Pakete; Enterprise kann alternativ als Windows-Dienst oder systemd-Dienst installiert werden
- PostgreSQL 18 im mitgelieferten Container oder ein erreichbarer externer PostgreSQL-Server
- ein freier Host-Port;
8080ist nur der vollständig änderbare Standard - sichere Produktions-Secrets
- optional SMTP und Active Directory/LDAP
Empfohlene Docker-Pakete
| Edition/Variante | Kundenpaket | Anwendung |
|---|---|---|
| Community mit Docker | sessage-community-<version>.zip | TodoSuite.Community.dll |
| Enterprise mit Docker | sessage-enterprise-docker-<version>.zip | TodoSuite.Enterprise.Server.dll |
| Enterprise portabel | sessage-enterprise-server-<version>.zip | vollständiger Publish für IIS oder Linux mit .NET 10 |
| Enterprise direkt auf Windows | sessage-enterprise-windows-x64-<version>.zip | selbstenthaltene EXE als Windows-Dienst |
| Enterprise direkt auf Linux | sessage-enterprise-linux-x64-<version>.zip | selbstenthaltene Anwendung als systemd-Dienst |
Die Docker-Pakete enthalten Dockerfile, Compose-Datei, Konfiguration, geführte Skripte und persistente Speicherpfade. Die direkten Enterprise-Pakete enthalten stattdessen einen plattformspezifischen Installer, Lizenzinstaller und Updater. Auf einem Kundenserver werden weder Quellcode noch .NET SDK benötigt.
Mit DATABASE_MODE=internal startet das Paket PostgreSQL selbst. Mit DATABASE_MODE=external verbindet sich nur der App-Container mit einer vorhandenen Datenbank. Details und sämtliche Variablen stehen unter Docker-Konfiguration.
Datenbank
Beim ersten Start:
- wird die PostgreSQL-Verbindung geöffnet,
- werden ausstehende Migrationen angewendet,
- wird die Rolle
Adminbei Bedarf angelegt und - wird der initiale Admin erstellt, sofern noch kein entsprechendes Konto existiert.
Vor Updates muss ein Datenbankbackup erstellt und wiederherstellbar geprüft werden. Das interne Update-Skript erzeugt für die Container-Datenbank zusätzlich ein logisches Backup. Externe Datenbanken werden durch deren Betreiber gesichert. Enterprise benötigt außerdem storage/app-data/ mit Installation-ID und Lizenz.
Reverse Proxy und HTTPS
Produktive Installationen sollten nach Möglichkeit hinter einem vertrauenswürdigen Reverse Proxy mit HTTPS betrieben werden. Der direkte Betrieb bleibt unterstützt. Ohne Reverse Proxy wird ForwardedHeaders__TrustAllProxies=false verwendet; die Anwendung ignoriert dann nicht vertrauenswürdige X-Forwarded-*-Angaben und startet ohne Proxy-Konfiguration.
Für den Proxybetrieb konfigurieren Sie:
Smtp__AppBaseUrlmit der öffentlichen HTTPS-URL,AllowedHosts,- vertrauenswürdige Forwarded-Header-Proxys oder Netze,
- TLS-Zertifikate am Reverse Proxy.
Aktivieren Sie ForwardedHeaders__TrustAllProxies nur in einem vollständig kontrollierten Netzwerk. Bevorzugen Sie konkrete Einträge unter ForwardedHeaders__KnownProxies oder ForwardedHeaders__KnownNetworks.
SMTP
SMTP wird für Einladungen, Kontomails und E-Mail-Benachrichtigungen benötigt:
Smtp__HostSmtp__PortSmtp__UseSslSmtp__UserSmtp__PasswordSmtp__FromAddressSmtp__FromNameSmtp__AppBaseUrl
Der Enterprise-E-Mail-Import verwendet eine davon getrennte IMAP-Konfiguration pro Liste.
Betriebsprüfung
Prüfen Sie nach Installation oder Update:
- Anmeldung und Admin-Konto,
- Anlegen, Öffnen und Speichern einer Testliste,
- Datenbankmigrationen und Serverlogs,
- SMTP über eine kontrollierte Einladung,
GET /api/capabilitiesmit einem authentifizierten Client,- bei Enterprise zusätzlich Lizenzstatus und Enterprise-Capabilities.